Home
Öffnungszeiten
So finden Sie uns
Rundgang
Seehundstation
Die Station
Der Seehund
Allgemeines
Der Seehund
Die Kegelrobbe
Geburt & Aufzucht
Heuler
Seehundsterben
Jahreszyklus
Nahrunsnetz
Phänologie
Sinnesorgane
Tauchvorgang
Verwandte Arten
Gefährdung
Schadstoffbelastung
Bestandsentwicklung
Verbreitung
Gesundheit
Der Nationalpark

Waloseum
Vogelpflege
Presse
Eintrittspreise
Unterstützen Sie uns
Kontakt
Interessante Links
Danke
Jobs & Praktika

Phänologie

 

Der Seehundkörper ist spindelförmig. An den Kopf mit der kurzen Schnauze und der flachen Stirn schließt sich der dicke Hals an, der einen fast absatzlosen Übergang zum Körper ermöglicht. Die Extremitäten sind zu Flossen reduziert.

Das Fell des Hundes ist grau, teilweise aber auch von gelblicher oder bräunlicher Tönung. Der Rücken ist mit individuellen schwarzen Flecken besetzt, der Bauch nur teilweise gefleckt.

Männchen werden zwischen 170 und 200 cm; Weibchen zwischen 150 und 175 cm lang, wobei von der Schnauze bis zur Schwanzspitze gemessen wird.

Das Gewicht beträgt zwischen 90 und 110 kg.

 

Flossen

Ober- und Unterarmknochen, die sich innerhalb des Körpers befinden, sind stark reduziert, aber kräftig. Die langen Mittelhand- und Fingerknochen spannen die Schwimmhaut auf. An den Fingerspitzen befinden sich feste Krallen, die das Festhalten und Fortbewegen erleichtern. Zudem benutzen Robben ihre scharfen Krallen zum Zerkleinern von größerem Fisch. Kegelrobben reißen in der Regel jedem Hering, den sie verschlingen, zunächst den Kopf ab.

 

Die Hinterbeine sind nach hinten gerichtet und die Sohlen einander zugewandt Auch Ober- und Unterschenkelknochen befinden sich verkürzt im Inneren des Körpers.

 

Haut

Die Haut des Seehundes wird eingeteilt in die dicke Oberhaut, die keine Hornschicht enthält und die mit Hautfarbstoff versehen ist, und die Speckschicht. Die Haare sind kaum pigmentiert, weshalb das Seehundfell im nassen Zustand dunkler wirkt als im trockenen Zustand. Zwischen den Deckhaaren können sich Luftbläschen sammeln, die die Isolierung begünstigen. Außerdem wirkt die Einfettung mit Hilfe der zahlreichen Talgdrüsen zur Verminderung der Reibung positiv auf den Temperaturhaushalt. Einige Schweißdrüsen sichern den Eigengeruch des Individuums.

Ebenfalls für den Temperaturhaushalt hilfreich ist das dichte Adernetz in der Seehundhaut.

Gegen Auskühlung hilft außerdem die dicke Speckschicht, die sich im Unterhautfettgewebe befindet. Sie ist normalerweise 4-5 cm dick, höchstens jedoch 8 cm. Während im Sommer dünnere Schichten nachgewiesen wurden; ist sie im Winter, wenn gute Isolation von Nöten ist, meist am dicksten.

 

Fortbewegung

Das Robben der Seehunde wird als spannerraupenartige Bewegung beschrieben. Durch Anziehen des Hinterleibes und Vorschieben des Oberkörpers wird der Körper nach vorne gedrückt. Mit Hilfe der Vorderflossen mit dem kräftigen Krallen wird der Körper im Sand fixiert.

 

Im Wasser treibt sich der Seehund mit seinen Hinterflossen an, die Vorderflossen übernehmen die Steuerung. Zusätzlich wird die Bewegung durch ein Schlängern des Hinterleibes unterstützt. So können Spitzengeschwindigkeiten von 35 km/h erreicht werden.


Veranstaltungskalender


Login
Sitemap
Impressum