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Allgemeines

 

Seehunde werden in den Sommermonaten Juni/Juli auf  Sandbänken im Wattenmeer geboren. Bei ihrer Geburt wiegen sie zwischen 7kg und 15kg und haben eine Länge von etwa 80cm. "Heuler" sind junge Seehunde, die durch Störungen von Menschen, Stürme oder Krankheiten vom Muttertier getrennt wurden und oft weitab vom Wurfplatz angetrieben werden. Weibliche Seehunde können ca. 38 Jahre alt werden, männliche Seehunde können ca. 31 Jahre alt werden. Seehunde erreichen ein Gewicht von 100kg. Ihre Paarungszeit ist im August. Die Tragezeit beträgt 11 Monate, jährlich wird nur ein Jungtier geboren (selten auch Zwillinge). Seine natürlichen Feinde sind die Raubwale, wie z.B. der Schwertwal. Gefährlicher aber für den Seehund sind die zunehmenden Verschmutzung und die Überfischung der Nordsee. Zur Zeit leben im Niedersächsischen Wattenmeer rund 6200 Seehunde. In der Nordsee sind es rund 19000 Tiere. Viele biologische Eigenschaften des Seehundes sind noch weitgehend unbekannt, wie z.B. Wanderungen, Tauchdauer, Tauchtiefe, Paarungsverhalten, Fischverbrauch, etc.

 

Wieder ins Wattenmeer ausgesetzt werden die Seehunde, wenn sich ihre Gesundheit stabilisiert hat bzw. sie so weit herangewachsen sind, dass ein Überleben in der freien Natur gewährleistet ist.

 

Regelmäßige "Fahrten in See entlang der Seehundbänke" werden immer zu naturnahen Erlebnissen, wobei der Kapitän den Lebensraum und die Lebensweise der Seehunde unterhaltsam erläutert. Bei diesen umsichtig durchgeführten Fahrten werden die Seehunde nicht gestört.


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